Archive for Januar 2008|Monthly archive page

Das Lesen

Ist das Lesen eine Kunst? Eine Kunst ohne Werk? Oder ist das Werk des Lesers seine Phantasie? Geschlossen im Universum der Wörter. Wenn das so wäre, dann dürfte ich mich vielleicht als Lese-Künstler bezeichnen, der beim guten Buch in dessen Sog den Zeitgefühl verliert und der Realität oft entflieht.

Übrigens habe ich die Reihenfolge der zu lesenden Bücher umwerfen müssen, da der Termin der Abgabe des Buches „Der Plan“ von Gerhard Roth bald abläuft. Also began ich dieses Buch zu lesen und unterbrach „Orthodoxy“ von Gilber Keith Chesterton nach 6 Kaptilen.

„Das Labyrinth“ von Gerhard Roth

Ich bin wieder mit einem Buch von den österreichischen Schriftsteller Gerhard Roth fertig. Nach einen langwierigen und depressiven Buch „Der See“ habe ich gestern „Das Labyrinth“ fertig gelesen.
G. Roth baute in diesem literarischen Werk einen durchaus interessanten Irrweg zwischen Geschichte, Malerei, und Wahnsinn. Dabei versucht der Autor sich als ein Erudit darzustellen, was ihm allerdings bedingt gelingt. Das labyrinthische baut Roth mit sechs Berichten von vier verschiedenen Ich-Erzählern rund um Hofburg-Brand, einen Mord und vieles mehr. Mir hat das Buch gefallen…

Das nächste Buch, das ich schon bereits begonnen habe ist nicht von Roth, dafür ein Gustostück für den Intellekt: G.K. Chesterton: „Orthodoxy“. Darüber mehr, wenn ich fertig bin.