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Genealogie – Methodik und Hilfsmittel

Dieser Eintrag ist Teil einer Serie über Genealogie (auch als Familienforschung bekannt):

  1. Genealogie – Familiengesichtsforschung. Vorwort
  2. Genealogie – Methodik und Hilfsmittel

Zur Methodik, also der Forschungsmethoden, gibt’s was bei dem entsprechenden Wikipedia Eintrag. Ich betone es aber nochmal: Man sollte bei sich selber Anfangen, also alle Daten zu eigenen Person sammeln und das gesammelte Wissen systematisch um Informationen von lebenden Familienmitgliedern erweitern. Es ist ganz wichtig, dass man Informationen über und von lebenden Familienmitgliedern sammelt. Denn dieses Wissen verschwindet mit dem Tod der Personen. Auf keinen Fall sollte man nicht damit Anfangen in Archiven, heraldischen Büchern und ähnlichen stöbern. Warum? Weil die Archive und Datenbanken mit der Entwiklung der Technologie immer besser und genauer werden, also kann man immer nachschlagen. Die lebenden Familienmitglieder besitzen, unter Umständen, Wissen das nirgends zu finden ist und das macht die Suche in Familienkreis zum springenden Punkt. Also man sollte die Erinnerungen niederschreiben, Fotos sammeln und diese Datieren und mit Memos beschreiben. Es empfiehlt sich auch Andenken zu sammeln. Sammeln, das ist die Haupttätigkeit des Hobby-Genealogen. Das man auch alle vorhandenen Dokumente zur eigenen Person Sammeln und katalogisieren soll, muss ich wohl nicht erwähnen.

Die Hilfsmitteln für den Anfang sind ganz einfach:

  • Ein grosser Schreibblock (in der A4 grösse)
  • Ein Bleistift mit Radiergummi

Diese Utensilien sind für den Anfang ausreichend. In den Schreibblock sollte man zuerst alle Informationen über eigene Person sammlen und niederschreiben. Die Eigene Person ist deswegen wichtig, weil es durchaus die Wahrscheinlichkeit besteht, dass die eigenen Nachkommen auch über Ihre Vorfahren was wissen werden wollen. Dann zeichnet man ein Kleines Familienbaum, beginnend mit eigenen Eltern, geschwistern, usw. Dafür der Bleistift und der Radiergummi, damit man die Information leichter bearbeiten/korrigieren kann. Natürlich gibt’s in der Zeit der Computer elektronische Hilfsmittel. Über diese werde ich aber im weiteren Teilen berichten…

Genealogie – Familiengesichtsforschung. Vorwort

Dieser Eintrag soll der Beginn einer Serie sein, in der ich vorhabe Paar Tipps für Hobby-Genealogen zu sammeln und darzustellen. Die Idee zu so einer Blogserie ist, durch die Ermutigung seitens Markus in seinem Kommentar zu meinem Beitrag über mein Stammwappen, entstanden. Übrigens, habe ich nie gedacht dass ich dazu Kommentare ernten werde. Nun aber zum Thema.

Gesichte ist das Schauen in die Vergangenheit. Das was wir dann sehen kann Glück, Ironie, Verwunderung und vieles mehr auslösen. Manchmal blickt man zurück und sieht nichts. Das ist durchaus normal, dass Spuren verschwinden. Was übrig bleibt ist die Nachdenklichkeit (oder würde hier das Wort Tiefsinn besser passen ?) . Welchen Schicksale sind unseren Vorfahren begegnet? Wieviel haben Sie für uns geopfert? Familiengesichtsforschung als Hobby betrieben ist, meiner bescheidener Meinung nach, eine Art auf einer der grössten Fragen zu antworten: Wer bin ich? Familiengeschichte kann fesseln, ist oft melancholisch und… ja, oft schwierig zu erforschen. Seit Ihr dafür bereit?

Drogomir: mein Stammwappen?

Seit mehreren Jahren bin ich auf der Suche nach dem Ursprung meiner Familie. Bis dato gefundene offiziele Dokumente sind allerdings sehr jung: 19tes Jhdt. Nun, manches lässt mich vermuten, dass meine Familiengeschichte zürück in das 14. Jhdt sich führen lässt und somit wäre mein Stammwappen der Drogomir. Drei silberne, gepanzerte und gespornte, im Knie gebogene Beine, mit den Schenkelabschnitten in der Mitte des roten Feldes zusammenstoßend; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Das würde umgefähr so aussehen:

Drogomir

Lustig, da ein ähnliches Motiv auf dem Wappen von Insel Man zu sehen ist:

Isle Of Man